Die Montessori-Pädagogik ist ein Bildungsmodell, das die Gleichstellung der Geschlechter auf natürliche und konkrete Weise fördert. Nicht durch auferlegte Regeln oder theoretische Botschaften, sondern dank eines Bildungsumfelds, das das Kind in den Mittelpunkt stellt und seine individuellen Bedürfnisse, Interessen und Potenziale respektiert.
In der Montessori-Methode gibt es keine „Jungen“- oder „Mädchen“-Aktivitäten. Jedes Kind kann selbst das Material und die Erfahrungen wählen, die seinem individuellen Entwicklungsweg am besten entsprechen. Diese Freiheit ermöglicht es Jungen und Mädchen, Kompetenzen, Leidenschaften und Selbstständigkeit zu entwickeln, ohne von Geschlechterstereotypen belastet zu werden.
Maria Montessori sprach vom „aufnehmenden Geist“, um die außergewöhnliche Fähigkeit von Kindern zu beschreiben, durch direkte Erfahrung und ihre Umgebung zu lernen. Aus diesem Grund bedeutet das Angebot eines inklusiven und vorurteilsfreien Bildungsraums, jedem zu ermöglichen, sich authentisch auszudrücken und so Vertrauen in sich selbst und die eigenen Fähigkeiten aufzubauen.
Eine zentrale Rolle spielen dabei die Aktivitäten des „praktischen Lebens“, die Selbstständigkeit, Fürsorge und Verantwortung vermitteln. Alle Kinder nutzen dieselben Hilfsmittel: sie decken den Tisch, putzen, kochen und kümmern sich um die Räumlichkeiten und die gemeinsam genutzten Gegenstände. Auf diese Weise wird Fürsorge nicht mit einem bestimmten Geschlecht in Verbindung gebracht, sondern als grundlegende Kompetenz für das Heranwachsen und das Leben in der Gemeinschaft anerkannt.
Erziehung nach der Montessori-Methode bedeutet daher, zu Freiheit, Respekt und Gleichberechtigung zu erziehen. Es bedeutet, jedes Kind bei der Entdeckung seines eigenen Potenzials zu begleiten, ohne Einschränkungen durch kulturelle Erwartungen oder Stereotypen. Für eine Bildungseinrichtung für Kinder von 0 bis 6 Jahren stellt dieser Ansatz nicht nur eine pädagogische Entscheidung dar, sondern auch eine wichtige soziale Investition: Kinder und Mädchen großzuziehen, die frei sind, sie selbst zu sein, und die, in der Lage sind, respektvolle Beziehungen aufzubauen und eine inklusivere Gesellschaft zu gestalten.
Kinderliteratur spielt eine grundlegende Rolle bei der Identitätsbildung und der Entwicklung der Vorstellungswelt von Jungen und Mädchen.
Sie bieten jeweils Platz für 30 Jungen und Mädchen. Beide werden von der Genossenschaft „Casa Bimbo“ betrieben und folgen der Montessori-Pädagogik.
Die Sozialgenossenschaft „Casa Bimbo Tagesmutter“ – die seit kurzem Mitglied des Raiffeisen-Genossenschaftsverbands ist – betreibt 22 Kleinkindertagesstätten, 5 betriebliche Kleinkindertagesstätten…
Dati Bonus Nido
Tipologia Asilo: Privato Autorizzato
Denominazione: CASABIMBO TAGESMUTTER SOC.COOP. SOC.
Partita Iva: 01576970212
Autorizzazione Rilasciata con Provv.N. (*): INPS.0005.06.09.2017.0014555
Del (*): 06/09/2017
Adottato da (*): INPS